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Das Feuer begann zu brennen, als Mitte der 80er Jahre die ersten
Actionfilme mit Arnold Schwarzenegger (Conan der Barbar, Terminator) und
Silvester Stallone (Rambo, Rocky) entstanden. Ich war damals 14 Jahre alt
und mich faszinierten diese starken heroischen Persönlichkeiten aufs
Tiefste. In mir entstand der brennende Wunsch auch einmal so auszusehen und
so begann ich mit dem Training.
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Unzählige Klimmzüge und Liegestütze zuhause oder im Garten standen an der Tagesordnung. Ich bemerkte bald wie gut mir das Training als Ausgleich zum damaligen Schulstress tat, den starken Muskelkater den ich immer hatte empfand ich als Bestätigung und ich genoss ihn.
So trainierte ich ein knappes Jahr und wurde im darauf folgenden Sommer im Schwimmbad dann öfter mit "Arnold" angesprochen.
Mir war nicht gleich klar, wieso und als ich mich dann im Spiegel betrachtete und der Sache auf den Grund gehen wollte bemerkte ich erstmals, dass ich viel breitere Schultern, einen breiteren Rücken und ausgeprägtere Brustmuskeln besaß als alle anderen in meinem Alter.
Ich genoss es mich von der Allgemeinheit abzuheben und Eindruck zu schinden. Armdrücken stand auf der Tagesordnung und dass ich dann weitaus Ältere mit meinen 15 Jahren schlagen konnte, spornte mich zu noch härterem Training an. |

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Im Alter von 17 Jahren wurde ich von einem Freund erstmals in eine richtige "Kraftkammer" mitgenommen, wo die "harten Jungs" trainierten. Mehrere Wettkampfbodybuilder bereiteten sich gerade auf eine Meisterschaft vor und ich wurde vom 1. Tag an motiviert und auf mein Talent für diesen Sport hingewiesen. Es war ein fantastisches Klima damals beim Training. Bald darauf sah ich meine 1. Bodybuildingmeisterschaft und mir war klar, dass ich das auch machen wollte. Nach 1,5 Jahren Training im Club startete ich 1990 in der Juniorenklasse, wurde auf Anhieb STEIRISCHER JUNIORENMEISTER und VIZESTAATSMEISTER. Meine Leidenschaft für die Bühne und das Posing war entfacht.
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Jahr für Jahr hatte ich Erfolge zu verzeichnen. Juniorenstaatsmeister, Siege bei den Männern im Schwergewicht und die Qualifikation für die EUROPAMEISTERSCHAFT. Doch meinen größten Erfolg feierte ich bis dato bei der Paarweltmeisterschaft 1995 mit Posingpartnerin Beate Dräbing - WELTMEISTER ! Ein unglaublich tolles Gefühl, wobei wir überhaupt nicht damit gerechnet hatten, auf Anhieb zu gewinnen. Doch der Erfolg war wirklich verdient.
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Kurz danach erfuhr ich eine Niederlage, ich hatte mit schweren Knieproblemen zu kämpfen und es war mir nicht mehr möglich meine Beine schwer zu belasten was aber unumgänglich war. Ich fand mich nach einiger Zeit mit dem Gedanken ab, meine Karriere an den Nagel zu hängen. 3 Jahre vergingen mit Erhaltungstraining, wobei ich niemals aufgab nach Techniken zu suchen, die mir ein effektives Beintraining ermöglichen könnten. 1999 war es dann wieder soweit, ich entschloss mich wieder auf die Bühne zu gehen, in besserer Form als je zuvor, ich hatte 10 kg an reiner Muskelmasse zugelegt um mich für die WELTMEISTERSCHAFT im Schwergewicht zu qualifizieren. So sollte es dann auch geschehen und ich belegte bei meinem ersten Start den hervorragenden 7. Platz unter 25 Teilnehmern und verfehlte somit nur um 1 Platz das Finale...ein hervorragender Erfolg, denn als Neuling hat man es oft schwer die Top 15 zu erreichen. |

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Nach dieser Saison beschloss ich jedoch, eine Pause einzulegen, ich veränderte mich beruflich, wechselte vom Bundesheer wo ich 8 Jahre diente in der Fitnessbranche. Seit April 2003 steht mein Training wieder an 1. Stelle und ich konzentriere mich voll auf die Wettkampfsaison im Frühjahr 2004, wobei ich mich bei der EM in Budapest so gut wie möglich platzieren möchte......... |
Meine Vorbereitung für die Frühjahrssaison 2004 stand diesmal unter einem schlechten Stern. Private Probleme, die mich emotional mehr belasteten
als ich angenommen hatte, raubten mir viel Konzentration und Energie.
Dennoch kam ich gut in Form, zog mir aber kurz vor der ersten Meisterschaft einen Brustmuskelfaserriß zu. Der Sieg beim Internationalen Großen Preis war noch eindeutig. Meine Form verschlechterte sich aber, da ein effektives Training nicht möglich war bis zur Östereichischen Meisterschaft 14 Tage später, wo ich mit starker Wasserretention zu kämpfen hatte. Um einige Kilo zu schwer belegte ich den 3. Platz, qualifizierte mich aber für die EM in Budapest. Ein Darmvirus raubte mir dann noch jegliche Energie und fesselte mich eine Woche ans Bett, zerstörte meine Form, sodass ich den Start bei der EM 5 Tage vorher absagte...Thats Life...
Nach Expertenmeinung wäre Platz 3
bis 6 möglich gewesen. Derzeit widme ich mich dem Masseaufbau und der Verbesserung meiner Schwächen und werde nächstes Jahr einen neuen Anlauf
machen...
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Das Jahr 2004 war gespickt mit Veletzungen, 1 Brustmuskelfaserriss in der rechten Brust, eine schmerzhafte Bizepsentzündung, dann ein schwerer Brustmuskeleinriß an der linken Seite und chronische Knieschmerzen die ein effektives Beintraining unmöglich machten.....Derzeit konzentriere ich mich auf mein neues Projekt den FITNESSCLUB PASSION und werde meine Verletzungen ausheilen lassen, aber.....I WILL BE BACK AGAIN!

Nach dem sensationellen Aufbau des Fitnessclub PASSION vom Mai 2005 bis September 2006, wurden wir nach umfangreichen Umbauarbeiten, Vergrößerung der Cardiofläche und ein neuer Sauna-Wellnessbereich mit 01.Oktober 2006 in die internationalen Fitnesskette INJOY aufgenommen und tragen somit ein Qualitätssiegel in punkto Mitgliederbetreuung, Ausbildungsstandard und Service. Mein eigenes Training war natürlich in dieser Zeit immer hinten angestellt, doch finde ich inzwischen wieder Zeit, mich 3- 4x pro Woche zu schinden,“The fire still burns….!“
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KEEP ON PUMPING!
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